Stiftung Lebensraum Linthebene
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Coop Oecoplan feiert sein 30-jähriges Jubiläum und unterstützt die folgenden vier wichtigen Naturschutzprojekte in der Linthebene.




 

Projekt «Reumeren»


Als alter Linthlauf ist die «Reumeren» (Reichenburg SZ) eines der letzten Relikte der einstigen Linth aus der Zeit vor der grossen Korrektur. Das Amphibien-laichgebiet hat nationale Bedeutung, die Umgebung wird durch die Stiftung «Lebensraum Linthebene» gepflegt. Der Waldrand wird mit Buchten und Strukturen aufgewertet, damit die Habitate für die Zauneidechse und Kleinsäuger wieder mehr besonnt sind.

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Nebst der Gelbbauchunke sollen auch Zauneidechsen und Kleinsäuger in der «Reumeren» gefördert werden.

 

Projekt «Waldmoore»


Zwischen 2014 und 2016 wurden die Waldmoore «Schrötermoos» und «Ammesmoos», das Hangmoor «Oberluft» sowie zwei Waldweiher vor der Verbuschung gerettet und ökologisch aufgewertet.

In den Waldmooren wurde ein raffiniertes Entwässerungssystem aus Stautafeln eingebaut, welches die Gräben zu kleinen Amphibiengewässern ummodelliert und gleichzeitig die maschinelle Bewirtschaftung erlaubt. Bevor der Landwirt das Ried mähen will, werden die Stautafeln gezogen und das Ried kann temporär entwässern. Nach der Bewirtschaftung werden die Stautafeln wieder gesetzt und der aquatische Lebensarum wieder aktiviert.

Im «Ammesmoos» ist die Anzahl der gefährdeten Gelbbauchunke stark gewachsen. Mit 600 Individuen zählt sie inzwischen zu den landesweit bedeutendsten Populationen.

Von den Pflegemassnahmen, welche über die konventionelle Pflege hinausgehen, und von den Kleinstrukturen profitiert auch die Ringelnatter.

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Die Waldränder bei beiden Waldmooren wurden ökologisch aufgewertet, zahlreiche Kleinstrukturen erstellt und nicht-heimische Problempflanzen bekämpft (invasive Neophyten).

 

Projekt «Toblerone»


Die Geländepanzersperre vom Typ «Toblerone» aus dem zweiten Weltkrieg ist mangels Unterhalt dicht mit Gehölz und Brombeeren bewachsen. Verdeckt unter Gestrüpp ist die Panzersperre von der Autobahn A3 bei Buttikon noch schwach zu erkennen. Die Fläche ist wegen den Eisenbetonelementen nicht landwirtschaftlich nutzbar.

Auslichtungen, kleine Tümpel, Steinhaufen und weitere wertvolle Kleinstruktren sollen aus dem ehemals mit Abfall durchsetzten, verbuschten Streifen ein Paradies für Pflanzen, Schmetterlinge, heckenbrütende Vögel, Kleinsäuger und andere Tiere werden lassen.

Zielarten: Schlingnatter, Zauneidechse, Ringelnatter, Grasfrosch, Gelbbauchunke, Neuntöter, Goldammer, Gartengrasmücke, Kleine Binsenjungfer, Schwarze Heidelibelle, Kleiner Blaupfeil, Hermelin, Mädesüss-Perlmutterfalter.

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Die lineare Struktur eignet sich optimal als ökologische Vernetzungsachse und bildet einen interessanten Rückzugsort und Lebensraum für zahlreiche Tierarten.

 

Projekt «Eiben und Spechte»


Biotopbäume sind elementar für ein intaktes Wald-Ökosystem. Der Schwarzspecht ist auf alte Biotopbäume angewiesen, um darin ihre Nisthöhlen anzulegen und Nahrung zu suchen. Viele andere Waldbewohner sind auf den Zimmermann Schwarzspecht angewiesen. Seine Nisthöhlen werden von über 60 Tieren, wie dem Waldkauz und dem Siebenschläfer nachgenutzt. Das Ziel ist die langfristige Sicherung von Biotopbäumen und vom Nachwuchs der Jung-Eiben.

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Die aufgebauten Zäune halten das Wild davon ab, den aufkommenden Eibennachwuchs gleich wieder zu fressen.

 

Taten statt Worte


Coop Oecoplan engagiert sich für mehr Biodiversität in der Linthebene. Zur Feier von 30 Jahren Oecoplan unterstützen wir verschiedene Projekte in der Linthebene, um wertvolle Lebensräume zu erhalten, aufzuwerten und die Artenvielfalt zu verbessern.

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Auf Spenden angewiesen


Helfen auch Sie mit, die Biodiversiät in der Linthebene zu fördern. Für die Umsetzung sind dieser Projekte sind wir weiterhin dringend auf Spenden und Sponsoringbeiträge angewiesen. Sponsoren werden gerne auf Wunsch auf einer speziellen Gönnertafel erwähnt. 

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