Seit den Eiszeiten schleppte die Linth Geschiebe aus dem Glarnerland in die Ebene zwischen Kerenzerberg und Buechberg. Durch die laufende Auffüllung eines einst bestehenden Flachsees und der damit einhergehenden Verlängerung des Flusslaufes hatte die Linth immer mehr Mühe, ihr Geschiebe bis in den Zürichsee zu bringen. Dies führte zu Ablagerungen im Flussbett, Überschwemmungen und Versumpfungen. Der Fluss konnte sein Bett frei ändern, in den alten Flussläufen blieb Wasser stehen, wodurch Altwasser entstanden.

Die für die Menschen segensreiche Korrektion der Linth sehtzte aber dieser ursprünglichen, natürlichen Dynamik ein Ende. Heute präsentiert sich die Linth als gezämter Fluss. Ihm fehlt die Kraft, um das Bett zu ändern oder beträchtliche Geschiebemengen in den See zu transportieren. Der urtümliche, vom Menschen nicht oder kaum genutzte Bereich wurde immer kleiner, bis er auf einige kliene Stellen im Mündungsgebiet zusammengeschrumpft war. Dadurch verloren viele Pflanzen- und Tierarten ihren natürlichen Lebensraum.

Für sich allein betrachtet ist die Bätzimatt in ihrem heutigen Zustand nicht von ausserordentlichem Wert. Alt Teil des Linth-Deltas bildet sie jedoch mit der wertvollen Schmerkner Allmeind eine ökologische Einheit. Zudem bestehen Wechselbeziehungen zwischen den verschiedenen Riedgebieten am oberen Zürichsee. Für die Zugvögel führt eine wichtige Zugstrasse über den Ricken, sowie den Walensee, ins Rheintal oder den Voralpen entlang nach Westen. Für sie ist die Linthmündung ein bedeutender Rastplatz. 

Die Bätzimatt ist verschiedentlich dem Naturschutz unterstellt: So beherbergt sie das Amphibienlaichgebiet SZ 152 von nationaler Bedeutung, das Wasser- und Zugvogelreservat 105 von nationaler Bedeutung und das Flachmoor 196 von nationaler Bedeutung. Die Bätzimatt liegt zudem im BLN-Gebiet 1406 (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung).